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Reinigungsanlage der Firma BvL Oberflächentechnik in einer Fertigungslinie integriert

Lösung für die Reinigung der Werkstücke vor dem Sandstrahlen. Die Firma Konrad Wiese GmbH ist ein 100 %ige Tochter der Westland Gummiwerke GmbH & Co. mit Sitz in Westerhausen bei Melle. Die Firma Westland wurde im Jahr 1920 gegründet und beschäftigt heute über 300 Mitarbeiter.

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Es werden Gummiwalzen für verschiedenste industrielle Einsatzgebiete, wie z.B. die Druckindustrie hergestellt. Im Zuge der Qualitätssicherung und der Produktionserweiterung wurde im Werk Fürstenau eine neue Fertigungslinie für Neu- und auch Gebrauchtwalzen auf-gebaut. Es musste eine Lösung für die Reinigung der Werkstücke vor dem Sandstrahlen und dem anschließenden Primern gefunden werden. Durch das Reinigen der Walzen vor dem Strahlen wird erreicht, dass kein verschmutzes Strahlgut mit den Walzen in Berührung kommt. Durch das Strahlen wird eine hoch aktive Oberfläche geschaffen. Diese ist notwendig, um eine gute chemische Verbindung zwischen dem Haftvermittler und dem Walzenkern zu bekommen.
Wichtig war es, eine möglichst rationelle Lösung zu finden, die auch einen hohen Durchsatz gewährleistet.



1. Warum hat man sich für eine BvL-Anlage entschieden?

Die Firma BvL Oberflächentechnik GmbH hatte in Zusammenarbeit mit Westland das beste Konzept zu bieten. Im Vorfeld ermittelte BvL durch Versuche in Referenzanla-gen die genauen Parameter, die zur Reinigung und Trocknung der Teile erforderlich waren. Durch die Fähigkeit von BvL, eine exakt nach Kundenanforderung zugeschnittene Lösung anzubieten, die darüber hinaus in einem guten Preis-Leistungsverhältnis stand, wurde eine Anlage entwickelt, die mit einer vorgeschalteten Handrollenbahn
und einer nachgeschalteten, motorisch angetriebenen , 2-spurigen Rollenbahn ausgerüstet ist.


2. Was für ein Anlagenkonzept wurde verwirklicht?

Zum Einsatz kam eine Durchlaufanlage mit Stabförderkette, ausgestattet mit den Behandlungsstufen: Waschen – Spülen - Trocknen.
Vorgeschaltet wurde eine 2500 mm lange Handrollenbahn, auf der die Walzen ma-nuell vom Bediener auflegt werden. Um Verschleppungen zwischen den Bädern bei längeren Bauteilen zu vermeiden, ist in der Zwischenzone ein Ventilator installiert, der die Walzen von oben abbläst. Das Abblasen in der Trockenzone findet nach gleichem Prinzip statt, jedoch wird mit heißer Luft von oben und unten abgeblasen. Auf der nachgeschalteten, angetriebenen Rollenbahn werden die Walzen auf der ersten Spur für das Strahlen vorbereitet. Danach werden Sie manuell auf die zweite Spur gerollt und in die Strahlanlage fördert. Die zweite Spur ist mit konischen Rollen ausgestattet ist, um zu verhindern, dass die Walzen auf den Rollen anfangen zu wan-dern. Ausgestattet ist die Reinigungsanlage mit einer Reinigerdosierung (Zugabe von einer bestimmten Menge flüssigem Reiniger über einen definierten Zeitraum), Kaskadenpumpe (bei Wassermangel im Waschtank wird Waschmedium aus dem Spültank in den Waschtank gefördert) und einem Ölabscheider (Plattenphasentrenner), der erheblich zur Verlängerung der Standzeit des Waschbades beiträgt.
Zur Beheizung der Waschbäder ist eine waagerecht liegende Rohrschlangenheizung eingebaut, die mit einer Dampfeintrittstemperatur von 165°C sowie einem Druck von 13 bar gespeist wird.
Die
komplette Anlage steht in einer Bodenwanne, die nach WHG durch BvL gefertigt wurde.

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3. Was wird in der Anlage gewaschen?

Die Anlage wurde zur Reinigung von Walzengehäusen vor dem Strahlen und dem nachfolgenden Haftprimerauftrag gebaut. Die Walzen sind aus Aluminium, Edel- und Normalstahl gefertigt, haben zu 80% eine Länge von 300 bis 1200 mm, können aber auch bis zu 2500 mm lang sein. Das Gewicht der Walzen kann bis zu 100 kg/m erreichen. Verunreinigt sind die Walzen mit Ölen und Fetten.

4. Welche Anforderungen wurden an das Waschergebnis gestellt?

Absolut fett-
und ölfreie Werkstücke mit einer Oberflächenspannung von min. 35 mN/m sind gefordert. Hierzu wurde das Spritz-Düsensystem und die Anordnung der Abblasdüsen so konstruiert, daß alle Bereiche am Reinigungsgut einer intensiven Behandlung unterzogen werden. Da die Werkstücke nicht nur völlig öl- und fettfrei sondern auch absolut trocken die Anlage
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